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Gemeinde Egenhausen
Der Ort Egenhausen wird erstmals im Jahre 1353 urkundlich erwähnt, obwohl sich nachweisen lässt, dass er bereits 100 Jahre zuvor von den Pfalzgrafen zu Tübingen an die Grafen von Hohenberg übergegangen war. Diese wiederum, wie die Tübinger in ständigen Geldnöten, verkauften 1398 ihren Besitz in und um Altensteig an den Markgrafen von Baden. Dieser Bezirk an der oberen Nagold blieb dann für 200 Jahre »Gut badisch«, bis die Herzöge von Württemberg im Jahre 1603 die Stadt Altensteig mit den umliegenden Dörfern den Markgrafen abkauften, da diese durch kostspieliges Militär in finanzielle Schwierigkeiten gekommen waren. Der auf der Gemarkung Egenhausen vorkommende Flurname Sindelstetten erinnert noch heute an den abgegangenen Ort gleichen Namens, übrigens in einer aufs Jahr 1005 datierten Urkunde weit früher als seine Nachbarorte genannt. Im Laufe der Jahrhunderte ist diese Siedlung dann in Egenhausen aufgegangen. Aufgegeben wurde sie vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.
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