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Gemeinde Malterdingen
Im Jahr 1418 verlieh Markgraf Bernhard I. dem Ort das Marktrecht - ein bedeutendes Privileg der damaligen Zeit. Malterdingen besaß auch das Salzrecht und das Recht der "Metzig". Der Salzbrunnen vor dem Rathaus
erinnert heute noch daran. Zahlreiche renovierte Gebäude aus dem Mittelalter prägen heute noch die geschlossene Bebauung im alten Ortskern. Die Gemeinde hat bis heute ihre politische und wirtschaftliche Selbständigkeit erhalten. Die vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft mit Emmendingen, Freiamt, Sexau und Teningen beschränkt sich auf die gemeinsame Erstellung des Flächennutzungsplanes. Malterdingen zeigt sich heute mit knapp 3000 Einwohnern als ein attraktiver Wohn- und Ferienort mit einer gesunden Infrastruktur, angefangen von Kindergarten, Grundschule, Fachärzten, Apotheke und einer noch intakten Grundversorgung. Im Gewerbegebiet zwischen Bundesstraße 3 und Autobahn A5 haben sich renomierte Betriebe niedergelassen, die über 1000 Beschäftigten einen Arbeitsplatz bieten. Bekannt ist Malterdingen auch für seinen Weinbau, der eine über 800-jährige Tradition aufweisen kann.
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