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Gemeinde Dettingen unter Teck
Aus der Zeit des Mittelalters sind neben dem Bauernaufstand des Armen Konrad 1514, dem Bauernkrieg 1525, bei denen sich die Dettinger Weingärtner recht aktiv gezeigt hatten, die Fehden zwischen Dettingen und Owen, die Reformationsbewegung und vor allem die schlimmen Pestjahre im 16. und 17. Jahrhundert zu erwähnen, denen viele Bewohner des Ortes zum Opfer fielen. Auch der Dreißigjährige Krieg brachte für Dettingen viel Leid und Verwüstung. Die Armut war danach Gast in vielen Häusern.
Das Dorf war ausgeplündert und viele Häuser zerfallen und viele Weinberge und Äcker lagen brach. Doch obwohl die Einwohnerzahl nach der Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges auf 500 Einwohner abgesunken war, hatte sich die Zahl nach 50 Jahren schon wieder verdoppelt und um 1800 waren es bereits 2000 Einwohner im Ort. Die Steigerung beruhte fast ausschließlich auf Geburten und nicht auf Zuzug. Die Gemeinde begann zu wachsen und mit der Förderung der Viehzucht und des Obstbaus wurde dem Dorf ein Weg gezeigt, die mit dem Rückgang des Weinbaus sich für die meisten Dettinger ergebenden Schwierigkeiten zu meistern...
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